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Digitale Visitenkarte für Unternehmen – Anwendungsbeispiele 

von Leon Weisheit – 19. September 2022

Unser digitaler Alltag wird stetig komplexer. Im Durchschnitt verfügt ein aktiver Social-Media-Nutzer über fünf verschiedene Accounts in verschiedenen sozialen Netzwerken. Doch dieser Trend bezieht sich auch auf das Geschäftsleben. Neben Xing und LinkedIn stehen Usern zahlreiche andere Business-Netzwerk-Plattformen zur Verfügung. All das auf eine übersichtliche Art und Weise zu vereinen, kann schwierig sein. Die Frage nach einer konsistenten Außendarstellung betrifft auch Unternehmen. Schließlich möchte man ein überzeugendes Bild des Unternehmens und der Mitarbeitenden nach außen geben. Die zunehmend digitale und vernetzte Arbeitswelt lässt sich immer schwieriger mit Papiervisitenkarten abbilden. 

Eine digitale Visitenkarte geht genau dieses Problem an: Eine einzige Visitenkarte, die alle relevanten Informationen beinhaltet. Eine digitale Visitenkarte für Unternehmen eignet sich durch ihre zahlreichen Features besonders für Firmen, die nach einer Alternative zu Visitenkarten suchen. Im Vergleich zu einer traditionellen Visitenkarte aus Papier schneiden digitale Visitenkarten deutlich besser in den Bereichen Flexibilität, Kosten und Nachhaltigkeit ab. Doch wie genau kann die digitale Visitenkarte im Alltag aussehen? In diesem Artikel liefern wir vier Beispiele über die Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Visitenkarten für Unternehmen.


 Inhaltsverzeichnis:

  1. Welche Vorteile hat eine digitale Visitenkarte für Unternehmen?
  2. Vom Virtuellen zum Wahrnehmbaren
  3. 4 Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Visitenkarte für Unternehmen
  4. Fazit: Lohnt sich die digitale Visitenkarte für Unternehmen? 

Welche Vorteile hat eine digitale Visitenkarte für Unternehmen?

Im Vergleich zu Papiervisitenkarten bietet die digitale Visitenkarte eine Vielzahl von Vorteilen für Unternehmen:

  • Anpassbar: Ganz im Gegensatz zur Papiervisitenkarte kann man die digitale Visitenkarte flexibel verändern. Hat sich die Telefonnummer geändert? Oder gibt es durch ein Rebranding eine neue CI? Die digitale Visitenkarte kann eigenständig an jede Änderung angepasst werden. Des Weiteren können durch Freifelder unternehmensspezifische Inhalte integriert werden, wie der Produktkatalog, Whitepaper oder Videos. 
  • Preiswert: Nach jeder kleinen Änderung neue Visitenkarten bestellen? Das kann je nach Unternehmensgröße einen beträchtlichen Teil des Budgets in Anspruch nehmen. Anders sieht es aus bei digitalen Visitenkarten. Die digitale Visitenkarte ist durch ihre lange Nutzungsdauer deutlich günstiger als Papiervisitenkarte.
  • Nachhaltig: 88% der Visitenkarten werden nach einer Woche weggeworfen. Das ist weder ökonomisch noch ökologisch. Die digitale Visitenkarte wächst mit dem Unternehmen und verzichtet dadurch auf den Einsatz zusätzlicher Ressourcen. Was auf den ersten Blick wie ein kleiner Schritt aussieht, hat vor allem in großen Unternehmen eine große Wirkung. 
  • Kontrollierbar: Rechterollen und zentrale Verwaltung ermöglichen einen vollständigen Überblick der digitalen Visitenkarten. Im Handumdrehen können Mitarbeitergruppen unterschiedliche Berechtigungen eingeräumt werden. Mitarbeitende können dadurch nur sehen und bearbeiten, was sie sollen. Admins können eigenständig neue Profile anlegen oder deaktivieren. Der CSV-Import ermöglicht zudem eine schnelle und reibungslose Übertragung der Mitarbeiterdaten. 
  • Interaktiv: Nur, weil die andere Partei keine digitale Visitenkarte besitzt, bedeutet das nicht, dass kein interaktiver Kontaktaustausch stattfinden kann. Scannt eine andere Person die digitale Visitenkarte, können die Kontaktdaten durch ein Formular an den Inhaber zurückgeschickt werden. Die gesammelten Kontakte werden übersichtlich in einer Datenbank gespeichert. 
  • Sicher: Datenschutz ist in der digitalen Arbeitswelt ein absolutes Muss. Ein ausgefeiltes System schützt vor Zugriff von Unbekannten. Somit können nur die Personen, denen der Link zum digitalen Profil mitgeteilt wurde, auf die digitale Visitenkarte zugreifen. 

Vom Virtuellen zum Wahrnehmbaren

Eine digitale Visitenkarte befindet sich im Internet. Damit Unbefugte keinen Zugriff auf die Kontaktdaten einer Person bekommen, greifen spezielle Sicherheitsmaßnahmen. So sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass eine TLS-Verschlüsselung vorliegt. Ein ausgefeiltes System schließt aus, dass ungebetene Gäste auf die digitale Visitenkarte zugreifen können, denn das Erraten der 36 alphanumerischen Zeichen ist mathematisch unmöglich. Doch wie finden deine Kunden oder Partner den Weg zu der digitalen Visitenkarte? 

Der Weg zum digitalen Profil kommt meist durch QR-Codes zustande. Die URL der digitalen Visitenkarte wird in den QR-Code integriert, sodass jede Person, die den Code scannt, und zwar nur diese Person, automatisch zu der digitalen Visitenkarte gelangt. QR-Codes haben sich immer mehr in unseren Alltag integriert. Ob als Speisekarte, als Eintrittskarte, oder als Impfnachweis – diese flexible Technologie hat es ermöglicht, persönliche Informationen schnell zu übertragen. Das führt uns zur nächsten Frage: Wie kann man den QR-Code der digitalen Visitenkarte möglichst eindrucksvoll darstellen? 

4 Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Visitenkarte für Unternehmen

Generell sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Solange die Information fehlerfrei übertragen wird, kann der QR-Code auf verschiedene Untergründe platziert werden: Egal ob Sticker, Flyer, Stoffbeutel oder T-Shirt – der QR-Code kann dort platziert werden, wo es für das Unternehmen am meisten Sinn ergibt. Hier sind 4 Ideen, wie die digitale Visitenkarte besonders wirkungsvoll zur Geltung kommt.  

Handy-Sperrbildschirm:

Das Handy ist unser ständiger begleitet – vor allem im Arbeitskontext. Eine praktische Art, den QR-Code für die digitale Visitenkarte abzubilden, ist auf dem Smartphone-Sperrbildschirm. Ist man beispielsweise auf einer Messe unterwegs, kann der QR-Code nach einem Gespräch einfach vom Bildschirm deines Smartphones abgescannt werden.

Ein weiterer Bonuspunkt: Man spart sich jegliche Art von Visitenkarte! Mehr Platz, weniger Ressourcen. Per Handy-Sperrbildschirm kann die digitale Visitenkarte smart eingesetzt werden. 

NFC-Visitenkarte:

Das Unternehmen identifiziert sich mit smartem Netzwerken und neuen Technologien? Dann sind NFC-Visitenkarten eine gute Anlaufstelle. Hierbei handelt es sich um eine haptische Visitenkarte, die nicht weggeworfen wird. Im Design deines Unternehmens kann die digitale Visitenkarte mithilfe der NFC-Technologie und per QR-Code übertragen werden. Dazu muss die Visitenkarte lediglich an das Smartphone des Gegenübers gehalten werden. Der Link auf die digitale Visitenkarte erscheint dann im Smartphone. Anderenfalls befindet sich ein QR-Code auf der Visitenkarte, der gescannt werden kann und ebenfalls auf die digitale Visitenkarte leitet. 

Papiervisitenkarte:

Man kommt um eine Papiervisitenkarte nicht herum? Entweder, weil es Tradition im Unternehmen hat oder, weil Visitenkarten gerne an Partner und Kunden ausgehändigt werden sollen? Das ist kein Problem. Die Flexibilität der digitalen Visitenkarte kommt auch auf Papiervisitenkarten zum Tragen.

Per QR-Code können die ausgehändigten Visitenkarten abgescannt werden, wodurch zusätzliche Informationen an Partner oder Kunden übermittelt werden können. Konsolidierte Prozesse müssen nicht verändert werden und trotzdem werden die Vorteile der digitalen Visitenkarte ausgespielt. 

Virtueller Hintergrund:

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung des Büroalltags beschleunigt. Arbeiten aus dem Homeoffice ist mittlerweile fester Bestandteil des Arbeitslebens. Dazu gehören virtuelle Meetings mit entsprechender Meetingsoftware. Diese erlaubt es, virtuelle Hintergründe zu implementieren, sodass das Arbeitsumfeld stets professionell ist.

Die meisten Unternehmen stellen ihren Mitarbeitenden bereits eigene Hintergründe zur Verfügung, die mit der Farbe und dem Logo des Unternehmens versehen sind. Allerdings fällt es beispielsweise in virtuellen Kundenterminen nicht immer leicht sich zu vernetzen, da eine Visitenkarte nicht übergeben werden kann und der Handy-Sperrbildschirm schlecht abscannbar ist. Hier können die QR-Codes zur digitalen Visitenkarte ebenfalls weiterhelfen. Einmal auf dem virtuellen Hintergrund platziert, können Meetingteilnehmer den QR-Code jederzeit scannen, um auf die digitale Visitenkarte zu gelangen. So muss auch virtuell nicht auf das Netzwerken verzichtet werden. 

Fazit: Lohnt sich die digitale Visitenkarte für Unternehmen? 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Flexibilität und die damit verbundenen Kosten- und Ressourceneinsparungen eindeutige Vorteile für Unternehmen darstellen. Zusätzliche Features von digitalen Visitenkarten können Unternehmen helfen, digitaler zu Netzwerken. Wer trotzdem auf die Papiervisitenkarte setzen möchte, findet in der digitalen Visitenkarte die perfekte Ergänzung. Unabhängig von der Unternehmensgröße lohnen sich also digitale Visitenkarten für Unternehmen! 

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