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Wie erstelle ich das perfekte Xing oder LinkedIn Profil?

von Katja Uhde – 18. März 2022

Netzwerken findet zunehmend online statt, vor allem durch den Einfluss der Corona-Pandemie. Wir erklären, wie du auf den beiden erfolgreichsten Plattformen in Deutschland, Xing und LinkedIn, ein aussagekräftiges Profil erstellst, wann sich welche Plattform eignet, wie du dein Netzwerk vergrößerst und ob sich Premium-Funktionen für dich lohnen.


  1. Wann eignet sich welches Netzwerk?
  2. Wie sieht ein gutes Profil aus?
  3. 3 Tipps, um dein Netzwerk zu vergrößern
  4. Wann lohnen sich Premium-Konten?

Wann eignet sich welches Netzwerk?

Xing:

ca. 20 Millionen Nutzer in der DACH-Region

Für Personen sowie kleine bis mittelständische Unternehmen, deren Fokus auf der DACH-Region liegt, ist ein Xing Profil sehr sinnvoll.

LinkedIn:

ca. 790 Millionen Nutzer weltweit, ca. 17 Millionen Nutzer in der DACH-Region

Ein LinkedIn Profil lohnt sich vor allem für international tätige Unternehmen und Personen, die nach internationalen Jobs suchen.

Wie sieht ein gutes Profil aus?

Der erste Eindruck – Dein Profilbild: Xing und LinkedIn sind professionelle Netzwerke. Entsprechend sollte dein Profilbild das widerspiegeln. Was “professionell” ist, hängt natürlich von der Industrie ab (als Finanzmanager solltest du z.B. einen Anzug tragen). Achte darauf, nicht zu ernst zu sein – versuche es mit “freundlich-professionell”.

Alles auf einen Blick Die Headline: Die Headline wird von Profilbesuchern zuerst gelesen und ist zudem in der Kurzübersicht auffindbar. Ziel deiner Headline sollte es sein, die Aufmerksamkeit potenzieller Recruiter oder Kunden zu erlangen. Vermeide zu allgemeine Begriffe wie “Managerin”, “Angestellter”, “Praktikantin” oder “Student” – sei konkret und gib deinen Abschluss, deinen Fachbereich oder deine Skills an!

Zu oft unterschätzt Die Zusammenfassung: Dieser Teil erfordert mit am meisten Arbeit und wird daher zu oft vernachlässigt. Aber das ist deine Möglichkeit: Time to shine! Was macht dich besonders? Was hebt dich von anderen ab (ohne überheblich zu wirken)? Erzähl, was dich antreibt, was du richtig gut kannst und wo du bereits Erfahrungen gesammelt hast. Beende diesen Abschnitt mit einem Call-to-Action.

Zeig, was du kannst Deine Skills: Deine Fähigkeiten fungieren als Keywords, das heißt, dass Recruiter oder Kunden dich darüber gezielt finden können. Deshalb achte darauf, dass deine wichtigsten Skills ganz oben stehen. Was relevante Skills sind, hängt stark von der Branche ab. Daher macht es sind nach ähnlichen Profilen zu suchen, um sich an relevanten Skills (Hard- und Softskills) zu orientieren. Sei ehrlich mit dir selbst und gib nur die Skills an, die du auch wirklich hast – und nicht, was sich schön liest!

Special LinkedIn Tipp:

Auf LinkedIn ist es möglich, die von der Person angegebenen Skills zu bestätigen. Wurden einige deiner Skills von bedeutenden Personen bestätigt, ist das ein klares Qualitätssiegel.

Von A bis Z – Dein Online-Lebenslauf: Im Grunde genommen ähnelt dieser Bereich stark dem richtigen Lebenslauf. Auch hier gilt es konkret zu sein. Ergänze Informationen zu deinen Arbeitgebern (Website, Branche, Mitarbeiteranzahl etc.) und nutze unbedingt den Beschreibungstext, um auf deine Tätigkeitsbereiche, Aufgaben und Erfolge einzugehen.

Eine persönliche Note – Deine Interessen: Du hast ein Talent für Sprachen? Ein außergewöhnliches Hobby? Unternehmen achten zunehmend mehr darauf, dass die Person nicht nur über die richtigen Skills verfügt, sondern auch menschlich ins Team passt.

Special Xing Tipp:

Mit der “Ich suche”-Funktion kannst du Profilbesucher gezielt informieren, über welche Themen du dich unterhalten möchtest oder welche Branchen dich interessieren.

3 Tipps, um dein Netzwerk zu vergrößern

1. Aktivität

Mit der Erstellung eines Profils ist es nicht getan. Jetzt geht es ans Netzwerken! Such nach alten Bekannten, deinen Kollegen etc., um deine Reichweite zu vergrößern. Interagiere mit Beiträgen anderer Personen, indem du likst, kommentierst oder teilst, und erstelle eigene Beiträge. Wie das geht, erfährst du in unserem Beitrag zum Aufbau eines Netzwerks (LINK). Tritt themenspezifische Gruppen bei oder nimm an Events teil, um mit anderen Mitgliedern ins Gespräch zu kommen.

2. Einstellungen

Es lohnt sich definitiv deine Einstellungen anzupassen. Welche Daten sollen Profilbesucher und Recruiter sehen können?  Ist dein Konto ausreichend gesichert? Kann man dein Profil durch eine Google-Suche finden? Bei LinkedIn kannst du sogar deinen präferierten Arbeitsweg erstellen und erhältst daraufhin nur relevante Jobangebote.

3. Qualität

Fülle dein Profil vollständig aus, da vollständig ausgefüllte Profile vom Algorithmus bevorzugt werden. Qualität schlägt Quantität. Liste deine Skills ausführlich auf, aber übertreibe es nicht. Zudem achten beide Dienste auf die Reihenfolge deiner Keywords – was zuerst steht, ist am wichtigsten!

Wann lohnen sich Premium-Konten?

Beide Netzwerke bieten ein kostenloses Basic-Konto an, mit der Möglichkeit auf ein Premium-Upgrade. Für den Anfang reicht ein Basic-Profil vollkommen aus. Wenn du etwas fortgeschrittener bist, könnte eine Premium-Mitgliedschaft eher infrage kommen. Aber woran erkennt man, ob sich das Upgrade rentiert?

Ein Premium-Konto lohnt sich unter anderem, wenn du…

… Informationen und Analysen zu der Anzahl und Herkunft deiner Profilbesucher haben möchtest.

… auf Gehaltsprognosen und –vergleiche zugreifen möchtest.

… dich mit plattformspezifischen E-Learning-Angeboten weiterbilden möchtest.

Über weitere Vorteile kannst du dich bei Xing und LinkedIn direkt informieren.

Viel Spaß und Erfolg beim Netzwerken!

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