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Visitenkartenvergleich: Traditionell vs. digital

von Leon Weisheit – 10. Juni 2022

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sind Visitenkarten überhaupt noch zeitgemäß?
  2. Welche Informationen braucht es auf einer Visitenkarte?
  3. Welche Arten von Visitenkarten gibt es und welche ist am sinnvollsten?
    1. Traditionelle Visitenkarten
    2. Digitale Visitenkarten
  4. Fazit

1. Sind Visitenkarten überhaupt noch zeitgemäß?

Braucht es heutzutage überhaupt noch Visitenkarten? Schließlich tragen wir fast all unsere Kontakte digital in unserem Smartphone herum – jederzeit griffbereit. Und wenn man den beruflichen Kontext betrachtet, vernetzt man sich über Xing oder LinkedIn. Aber die Visitenkarte erfüllt auch heute noch ihren Zweck. Zum einen ist natürlich Teil einer jahrhundertelangen Tradition. Schon alten China im 15. Jahrhundert wurden solche Visitenkarten angeblich verwendet. Damals wie heute übergab man sie, damit das Gegenüber direkt wusste, mit wem man es zu tun hat. Andererseits vermittelt eine Visitenkarte auch die Corporate Identity des Unternehmens und ist daher eine nicht zu unterschätzende Darstellung der Marke nach außen. Die Farben, das Material – jedes Detail erzeugt bei der anderen Person direkt ein Bild. Und wie wir wissen, ist der erste Eindruck unglaublich wichtig!  Dass man seinem Gegenüber auf einem Messebesuch die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse diktiert, kommt wirklich sehr selten vor. Aus Zeitgründen und der hektischen Atmosphäre stellt eine hochwertige Visitenkarte immer noch die beste Alternative dar. Allerdings sind zunehmend mehr Menschen auf der Suche nach einer nachhaltigen Visitenkarte. Es wird Zeit für einen Visitenkartenvergleich!

2. Welche Informationen braucht es auf einer Visitenkarte?

Doch was gehört auf eine Visitenkarte und was sollte besser weggelassen werden? Eine überladene Visitenkarte sowie das Fehlen existenzieller Daten sind selbstverständlich ein No-Go. Deshalb der Leitspruch: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Dadurch sollte eine gute Visitenkarte folgende, aktuelle Daten auf jeden Fall aufweisen: 

  • Firmenname und Firmenlogo 
  • Vor- und Nachname 
  • Berufsbezeichnung 
  • Kontaktdaten
    • Anschrift
    • Telefonnummer
    • Mail-Adresse
    • Website
    • Social Media (optional)

3. Welche Arten von Visitenkarten gibt es und welche ist am sinnvollsten? 

Da nun geklärt ist, was auf einer Visitenkarte abgebildet sein muss, kommen wir nun zu der Frage: Welche Art von Visitenkarte soll verwendet werden? Hierbei unterscheidet man vor allem zwischen zwei Arten: Eine traditionelle und eine digitale Visitenkarte. Ein kleiner Visitenkartenvergleich: 

Traditionelle Visitenkarten:

Stärken: 

  •  Etwas haptisches zu übergeben, steigert die Chance in Erinnerung zu bleiben 

Schwächen:  

  • Eine Wegwurfquote von ca. 88%  ist nicht gerade effizient, geschweige denn umweltfreundlich
  • Unpassend für spontane Treffen, da man sie nicht immer dabei hat
  • Einmal erstellt, lassen sich Details nicht mehr verändern
  • Durch regelmäßige Bestellung entstehen hohe Kosten

Geeignet für:  

  • Unternehmen, deren Zielgruppe über kein Smartphone verfügt
  • Branchen, in denen Kontaktdaten aus Zeitdruck schnell und physisch weitergeben werden müssen (z. B. um die Karte an eine andere Person weiterzureichen)

Digitale Visitenkarten:

Stärken:  

  • Du hast deine Kontakte immer parat.
  • Durch innovative Technologie stichst du garantiert aus der Masse (z.B. auf einer Messe)
  • Die Einspeicherung der Kontaktdaten erfolgt in Echtzeit
  • Du kannst die Performance deiner Vertriebsaktivitäten messen durch Analysesoftware
  • Ein Verwaltungs- und Rollensystem ermöglicht eine zentrale Organisation 

Schwächen:  

  • Das Vorhandensein eines Smartphones ist ein Muss 

Geeignet für:  

  • Vertriebler aus mittleren bis großen Unternehmen 
  • Start-ups 
  • Selbstständige 

Ein Rechenbeispiel:  

Angenommen man bestellt 250 Visitenkarten für 19,99€, 2-mal pro Jahr. Bei einer Wegwurfquote von 88% werden von 500 Karten 440 weggeworfen. Andersherum ausgedrückt landen 35€ direkt im Müll. Eine digitale Visitenkarte, z. B. von LinkU, gibt es bereits ab 0,99€ pro Monat. Hier kannst du deine Karte „weitergeben“ so oft du möchtest.

4. Fazit

Wie der Visitenkartenvergleich zeigt, überzeugt die Visitenkarte auch heute mit ihrer praktischen Funktion, persönliche Informationen schnell und stilvoll zu übermitteln. Digitale Visitenkarten machen es traditionellen Visitenkarten zunehmend mehr Konkurrenz. Vor allem in bezüglich Nachhaltigkeit und – wer hätte es gedacht, selbst beim Thema Kosten schneidet eine digitale Visitenkarte besser ab.

Wenn es nächstes Mal zum Thema Anschaffung von Visitenkarten kommt, ist eine digitale Visitenkarte definitiv eine Überlegung wert! 

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