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So findest du die ideale Visitenkarte für Selbstständige

von Leon Weisheit – 13. Juni 2022

Inhaltsverzeichnis:

  1. Warum du gerade als Selbständige:r eine Visitenkarte brauchst
  2. Welche Arten von Visitenkarten gibt es?
  3. Welche Visitenkarte lohnt sich am meisten?

Warum du gerade als Selbständige:r eine Visitenkarte brauchst

Visitenkarten haben eine lange Tradition und gehen vermutlich auf das alte China zurück, wo man bereits im 15. Jahrhundert Visitenkarte verwenden, um schnell zu wissen, wer die andere Person ist und was sie macht. Auch heute noch sind Visitenkarten treue Begleiter in unserem Berufsalltag. Genauso wie Unternehmen sich durch Visitenkarten nach außen präsentieren und sie zum Netzwerken benutzen, können das Selbstständige ebenfalls.

Aber gerade zu Beginn als kleiner Fisch im großen Teich ist es enorm wichtig nicht unterzugehen und auf sich aufmerksam zu machen. Kontakte knüpfen und fortlaufend ausbauen sind überlebenswichtig für Einzelpersonen. Wenn deinem Gegenüber dein Produkt oder Service gefällt, möchte die Person wissen, wer du bist, und wie man dich erreichen kann. Eine kleine Karte mit allen wichtigen Informationen zu deinem Unternehmen trägt dazu bei, dass dich interessierte Personen wiederfinden und dadurch zu Kunden werden. Welche Informationen unbedingt auf der Visitenkarte sichtbar sein sollten, erfährst du in unserem Artikel.

Welche Arten von Visitenkarten gibt es?

Hier kann man grundsätzlich zwischen traditionellen (also klassisch aus Papier) und digitalen Visitenkarten unterscheiden. Während die traditionelle Visitenkarte ausgehändigt und damit übergeben wird, bleibt die digitale Visitenkarte bei dir. Die Übertragung der Daten erfolgt entweder durch das Auslesen eines QR-Codes oder per Übertragung mit NFC. Dazu wird die digitale Visitenkarte an das Handy der anderen Person gehalten und die Kontaktdaten werden direkt auf dem Mobilgerät abgespeichert. Traditionelle Visitenkarten sind in ihrer Funktion eher eingeschränkt. Zwar ist es mittlerweile auch möglich, einen QR-Code auf die Visitenkarte zu drucken, allerdings besteht ihr klassischer Zweck in der Weitergabe an das Gegenüber.  

Das führt auch zu einem großen Unterschied: Ressourcenverbrauch. Schätzungsweise 88% aller Visitenkarten landen einfach so im Müll innerhalb einer Woche. Dies ist nicht nur verschwenderisch und ineffektiv – sondern auch teuer! Denn ändern sich die Daten auf der Visitenkarte, so müssen neue gedruckt werden. Bei digitalen Visitenkarten lassen sich die Daten bequem online ändern und können nachhaltig verwendet werden. 

Welche Visitenkarte für Selbstständige lohnt sich am meisten?

Gerade wenn du als Freiberufler:in arbeitest oder selbstständig bist, eignet sich eine digitale Visitenkarte optimal, um dich professionell nach außen zu präsentieren. Wenn sich Daten ändern, kannst du sie online anpassen, ohne, dass die Karte weggeworfen werden muss – das freut die Umwelt und dein Portemonnaie! Da es sich bei digitalen Visitenkarten noch um eine relativ neue Technologie handelt, wirst du damit garantiert (positiv) auffallen, kannst aus der Masse herausstechen und bleibst im Gedächtnis. Die verwendete QR- und NFC-Technologie speichert Kontaktdaten im Handy ab, sodass sie jederzeit griffbereit sind.  

Wenn du in einer Branche tätig bist, in der es viel um Weiterempfehlungen durch Dritte geht, kannst du überlegen weiterhin klassische Visitenkarten zu nutzen. Diese haben insbesondere bei weniger technisch affinen Kunden den Vorteil, dass diese an andere Interessenten oder Bekannte weitergegeben werden können. Traust du deine Kunden jedoch zu, Kontakte per Smartphone weiterzuleiten, kannst du auch in diesem Bereich bedenkenlos eine digitale Visitenkarte nutzen. 

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