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Die 4 größten Fehler beim Netzwerken

von Leon Weisheit – 24. März 2022

Dass gutes Netzwerken Vorteile bringt, ist allgemein bekannt. Was passiert allerdings, wenn du “falsch” netzwerkst? Durch unbedachtes Netzwerken minderst du deine Chancen auf einen neuen Job. Um das zu verhindern, haben wir die 4 größten Fehler beim Netzwerken für dich zusammengestellt.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Du netzwerkst ohne Plan
  2. Du hast eine falsche Erwartungshaltung
  3. Du fokussierst dich nur auf dich selbst
  4. Du bleibst in deiner Komfortzone

Die Vorteile von Netzwerken sind zahlreich: bestehende Kontakte pflegen und alte Kontakte wiederfinden, sich fachlich austauschen und möglicherweise dadurch an einen neuen Job kommen. Laut dem Spiegel spielt das sogenannte “Vitamin B” bei fast ein Drittel aller Stellen einer Rolle – und noch mehr bei kleinen Unternehmen. So weit, so gut.

Leider wird Netzwerken nicht unbedingt in der Schule oder Universität gelehrt, sondern man macht es aus dem Bauch heraus oder schauen es sich von anderen ab. Das Problem? So viele Türen gekonntes Netzwerken auch öffnen kann, so viele kann es durch unbedachtes Netzwerken wieder schließen.

Es wird also Zeit darauf zu achten, dass du die vier größten Fehler beim Netzwerken vermeidest.

1. Du netzwerkst ohne Plan

Du hast gehört, dass Netzwerken Vorteile bringt und legst einfach mal darauf los? Keine gute Idee. Wie mit vielem im Leben, erhöhen sich deine Erfolgsaussichten, wenn du ein klares Ziel verfolgst.

Du erstellst ein Xing Profil, weil es ein Bekannter auch hat? Das kann vielversprechend sein, aber nur, wenn du dich vor allem auf nationale Kontakte beschränken willst. Liegt dein Fokus auf den internationalen und nationalen Bereichen, so wäre ein LinkedIn Profil eventuell vielversprechender. Wie du aussagekräftige Xing und LinkedIn Profile erstellst, haben wir bereits in einem anderen Artikel dargestellt.

Je mehr Kontakte, desto besser? Auch hier zeigt sich, dass gezieltes Netzwerken sinnvoller ist. Wer denkt, dass hierbei “viel hilft viel” gilt, liegt leider falsch. Qualität über Quantität. Wenn du einen Job in einem spezifischen Unternehmen anstrebst, so könnte ein Weg sein, Kontakt zu Mitarbeitern dieses Unternehmens aufzubauen.

2. Du hast eine falsche Erwartungshaltung

Du willst ein Netzwerk aufbauen, um in einem Monat deinen Traumjob zu haben? Sehr ambitioniert, aber in den wenigsten Fällen realistisch. Wer hier auf schnelle Ergebnisse hofft, wird leider enttäuscht, denn nichts geschieht einfach so über Nacht. Gerade am Anfang wirst du merken, dass dein Netzwerk nicht wächst wie gewünscht. Ein Grund aufzugeben? Auf keinen Fall!

Wer denkt, mit dem Aufbau deines Profils ist es getan, dem muss ich widersprechen. Wer keine Zeit investiert, wird auch nicht das gewünschte Ergebnis sehen. Als aktives Mitglied, das likt, kommentiert, teilt und eigene Beiträge erstellt, steigen deine Chancen wahrgenommen zu werden.

3. Du fokussierst dich nur auf dich selbst

Persönliche Erfolge mit anderen zu teilen, macht uns glücklich. Aber aufgepasst! Es gibt nichts toxischeres, als dein Netzwerk als Bühne zur Selbstdarstellung zu nutzen, denn das geht nach hinten los. Statt Bewunderung erntest du wohl eher Missgunst. Haben Menschen erst einmal ein schlechtes Bild von dir, so ist die Chance das zu verändern sehr klein.

Das Gleiche gilt, wenn du Plattformen wie Xing oder LinkedIn ausschließlich als Verkaufsbühne nutzt. Wenn deine Beiträge lediglich aus Marketing für dein Produkt/Service bestehen, wirst du für es Menschen, die sich nicht speziell für deine Dienstleistung interessieren, uninteressant. Es ist daher wichtig, deinem Netzwerk einen Mehrwert zu bieten.

4. Du bleibst in deiner Komfortzone

Du bist im Marketing tätig und umgibst dich daher nur mit anderen Marketern? Damit schöpfst du das Potenzial nicht vollends aus. Es ist mehr als sinnvoll ein diverses Netzwerk zu haben, um aus deiner “Bubble” herauszukommen. Vernetze dich mit Menschen aus anderen Branchen, mit anderen Berufen, um über verschiedene Trends auf dem Laufenden zu sein oder um dein Wissen zu vergrößern.

Denn bedenke: Dein Weg ist nicht in Stein gemeißelt. Den Job zu wechseln ist heutzutage üblicher als noch vor 50 Jahren. Wer weiß, vielleicht interessierst du dich mal für Projektmanagement oder HR? Lebenslanges Lernen ist ein gefragter Skill und beinhaltet Interesse für das Unbekannte. Verschließe deshalb keine Tür zu voreilig.

Diese 4 Tipps helfen dir, deine Netzwerkskills zu verbessern und Fehler beim Netzwerken zu vermeiden. Weitere Tipps, wie du ein Netzwerk erfolgreich aufbaust, erfährst du hier.

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